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Kirchen in Dermbach, Unter- und Oberalba

Dreieinigkeitskirche Dermbach

Der älteste Teil dieser Kirche ist der Turm, ursprünglich ein Wartturm , der am höchsten Punkt des Ortes erbaut wurde. An ihn wurde das erste Kirchenschiff angebaut und dem Heiligen Bartholomäus geweiht. Heute befinden sich im Turm die alte Uhr, die noch immer täglich per Hand aufgezogen wird und vier Bronzeglocken. Nach dem Abriss der alten Kirche wegen Baufälligkeit wurde dann die neue am 16. September 1714 der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Sehr eindrucksvoll ist die Gesamtdarstellung des Altarraumes, wo in unterschiedlichen Formen des Barock Taufstein, Lesepult, Altar, Kanzel und Orgel übereinander angeordnet sind. Der Orgelprospekt ist in seiner harmonischen und ausdrucksvollen Formgebung das schönste Barockkunstwerk unserer Kirche. Das historisch wertvollste Ausstattungsstück ist die Abendmahlsdarstellung über dem Eingang zur Sakristei aus dem 14. Jahrhundert.

Die Evangelisch-Lutherische Gemeinde lädt Sie herzlich in unsere schöne Kirche ein, um mit uns Glaube, Liebe und Hoffnung zu tanken!

Unteralba

Die jetzige Kirche wurde 1708 im Stil des Rhönbarocks erbaut, nachdem der Vorgängerbau abgebrannt war. Die evangelischen Ober- und Unteralbaer sind schon immer nach Dermbach eingepfarrt und haben in der dortigen Kirche bis heute ihre festen Plätze. Die Unteralbaer Kirche wird monatlich zu Gottesdiensten genutzt. Um die Kirche herum befand sich bis in das 19. Jhdt. hinein der Gottesacker.

Oberalba

Seit wann es an diesem Ort eine Kapelle gibt ist unbekannt. 1677 wurde die kleine Fachwerkkirche erbaut. Später diente sie als Spritzenhaus und Schafstall. 1930 wurde sie mit großen Engagement der Oberalbaer und Kirchenrat Göpfert wieder in Dienst genommen. Seither finden hier monatlich Gottesdienste statt. Erst 2010 wurde die Kapelle außen erneuert. Ein erhaltener Grabstein zeugt davon, dass hier jahrhundertelang die Begräbnisstätte des Dorfes war.

Katholische Kirche "St. Peter und Paul" Dermbach

Unsere Pfarrkirche ist geprägt vom Barockstil mit seiner ausdrucksvollen, lebendigen Formgebung als Zeichen der Lebens- und Sinnesfreudigkeit, wie sie für die Zeit der katholischen Erneuerung nach der Reformation typisch war. Dieses Gotteshaus wurde mitsamt dem angebauten Franziskanerkloster (erbaut 1730, heute Pfarr- und Gemeindehaus, 1996/97 renoviert) von dem damaligen Fürstabt von Fulda Adolph von Dalberg in Auftrag gegeben, von dem aus Italien stammenden Fuldaer Baumeister Andrea Gallasini geschaffen und am 17. August 1735 geweiht. Im Jahre 1898 wurde das Innere der Kirche in unsachgemäßer Weise bunt ausgemalt. In den Jahren 1964-72 wurde die Kirche schrittweise restauriert und der gemäßigte Fuldaer Barock leuchtet nun wieder in seiner ursprünglichen Schönheit, wobei die Einfachheit des Kirchenraumes im Kontrast steht zur Pracht der Altäre, deren Ausstrahlung so noch gesteigert wird. Wir laden Sie ein, in dieser Kirche in Stille zu verweilen, die Schönheit zu betrachten und sie nicht ohne eine Gebet wieder zu verlassen.