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Erlebnisweg Rhönpaulus Wald

Erlebnisweg Rhönpaulus-Wald Ibengarten "
Auf den Spuren des Rhönpaulus im Eibenwald Ibengarten"

Kurzbeschreibung:
Am Westhang des Neuberges befindet sich einer der größten Eibenwälder Deutschlands die ältesten Eiben besitzen ein Alter von über 800 Jahren. Durch diesen seltenen und urwüchsigen Eibenwald führt ein Erlebnisweg hinauf zur Höhle des Rhönpaulus . Dieser sagenumwobene Räuber genießt noch heute einen Ruf als Robin Hood der Rhön , da er niemals Bedürftige bestahl, sondern ihnen stattdessen vom Erbeuteten abgab. Auf dem Erlebnisweg können Besucher und Wanderer eindrucksvolle Skulpturen von Rhöner Holzbildhauern sowie spannende Informations und Erlebniselemente entdecken.

Beschreibung:
Am Startpunkt in Dermbach sieht man erstmals den Umriss des Rhönpaulus, welcher von nun den Wanderer begleitet und dabei sagenhaftes über sich und Interessantes über die Eiben des Ibengarten zu berichten weiß. Der Weg verlässt bald den Ort und durch die offene Flur gelangt man nach Glattbach, wo man von einem hölzernen Rhönpaulus begrüßt wird. Dieser legendäre Räuber verbrachte einen Großteil seines Lebens in diesem Bereich der Rhön. Sein Leben endete auch hier in einem hölzernen Käfig brachte man ihn vom Gefängnis zur Richtstätte am Neuberg. Ein Nachbau dieses Käfigs befindet sich ebenfalls hier und kann von Mutigen ausprobiert werden. Nach der Feldabrücke steigt der Weg langsam zum Ibengarten hinauf. Kurz vor dem Waldrand erreicht man einen eindrucksvollen Aussichtspunkt über orchideenreiche Kalkmagerasen geht der Blick weit ins Feldatal auf Dermbach und die umgebenden Rhönberge. Doch wer hat es sich auf der Sitzgruppe mit seinem Diebesgut bequem gemacht? Sei von nun an lieber vorsichtig! Bald umgibt den Wanderer dichter Buchenwald und auch die ersten Eiben lassen nicht lange auf sich warten. Durch einen grünen Tunnel aus urwüchsigen, alten Eiben führt der gut zu begehende Weg den Neuberg hinauf. Über Räubersprachkurs, einer Zeitreise in die Waldgeschichte sowie Eibenglück und Eibensorgen gibt es allerhand zu entdecken. Wer möchte nutzt eine der Rastmöglichkeiten entlang der Strecke oder steuert direkt den Endpunkt der Wanderung an die Rhönpaulushöhle. Das Versteck des Räubers ist leider weitgehend eingefallen trotzdem gib es hier noch Interessantes zu entdecken. Wer findet den Räuberschatz? Der Rückweg zum Ausgangspunkt erfolgt auf derselben Strecke den Neuberg wieder hinunter.

Dauer und Länge:
Für die Wanderung mit dem Ziel Rhönpaulus-Höhle muss man ca. 3,5 Stunden veranschlagen wenn man in Dermbach beginnt. Die Streckenlänge (hin und zurück) beträgt ca. 7km. Verlegt man den Startpunkt nach Glattbach, reduziert sich die Gehzeit auf 2,5 Stunden.

Schwierigkeitsgrad:
Startet man in Glattbach, müssen insgesamt 170 Höhenmeter auf 1,8 km Wegstrecke zurückgelegt werden. Insgesamt kann man die Wanderung daher als mittelschwer bezeichnen. Wenn am Wanderparkplatz Ibengarten beginnt, spart man sich ca. 50 Höhenmeter. Das Wegeformat sind befestige Wald- und Feldwege. Nur im Bereich der Paulushöhle befindet sich ein Pfad mit einer Länge von ca. 80m. Die Strecke ist für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nicht geeignet.

Markierungszeichen:
Der Erlebnisweg ist mit einem Abbild des Rhönpaulus markiert. Ab Glattbach verläuft der Rhönpaulus-Erlebnisweg deckungsgleich mit dem Premiumwanderweg DER HOCHRHÖNER .

Parken:
In Dermbach befindet sich der Einstiegspunkt am Parkplatz unweit des Busbahnhofs direkt an der B285 am Ortsausgang Richtung Kaltennordheim. Alternativ nutzt man den Parkplatz in Glattbach an der Feldabrücke (nähe Bushaltestelle) oder am Wanderparkplatz Ibengarten direkt am Waldrand.

Einkehrmöglichkeiten:
In Dermbach gibt es mehrere Gaststätten, Bäckereien und ein Eiscafé.

Karte:
Wanderkarte Thüringische Rhön , 2.Auflage, Maßstab 1:35.000,
ISBN 978-3-86116-068-7, Dr. Barthel Verlag

Der Erlebnisweg ist prima für Familien mit Kindern geeignet, da es insbesondere für die Jüngsten viel zu entdecken gibt. Mit kleinen Kindern startet man am besten in Glattbach oder am Parkplatz Ibengarten am Waldrand dann ist auch für den Rückweg noch genügend Kraft vorhanden.

Gefördert wurde der Erlebnisweg als Projekt des Rhönforum e. V. im Rahmen des Regionalbudgets durch den Freistaat Thüringen

Informationen:
Tourist-Information & Museum Dermbach
Kirchberg 5
36466 Dermbach

Tel.:      036964 86286
E-Mail: info.gemeindedermbachnet

Internet: www.dermbach.net

Oder

Rhönforum e. V.
Marktplatz 29
36419 Geisa

Tel.:      036967/59482
E-Mail: infothueringerrhoendeinfothueringerrhoende

Internet: www.thueringerrhoen.de

Bildquelle: Claudia Naumann, Ingenieurbüro Natur und Bildung Dresden